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Sachsen Agrarminister Schmidt will Klarheit über künftige EU-Gelder

Thomas Schmidt (CDU), amtierender Landwirtschaftsminister. Foto: Sebastian Kahnert/zb/dpa/Archivbild

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Dresden/Brüssel (dpa/sn) - Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) hat Klarheit über die Zeit nach der neuen EU-Förderperiode nach 2020 gefordert. "Wir brauchen zügig Gewissheit über den mittelfristigen Finanzplan der EU und damit über die Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach dem Jahr 2020", sagte er am Mittwoch in Brüssel. Dort trifft sich Schmidt unter anderem mit dem designierten EU-Kommissar für Landwirtschaft, Janusz Wojciechowski. Schmidt mahnte, dass ein Jahr Übergangszeit zu kurz greife, die Planungen des Bundes nähmen mindestens zwei Jahre in Anspruch. "Damit droht Sachsen im Jahr 2022 eine erhebliche Förderlücke." Schmidt will unter anderem dafür werben, dass die Direktzahlungen nicht abhängig von der Betriebsgröße gekürzt werden.

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