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Sachsen Angeklagte im Raserprozess zu Haftstrafen verurteilt

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

(Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild)

Dresden (dpa/sn) - Das Landgericht Dresden hat zwei Männer wegen verbotenen Autorennens mit Todesfolge zu Freiheitsstrafen verurteilt. Der 32 Jahre alte Unfallfahrer bekam drei Jahre und neun Monate, der 24 Jahre alte Fahrer des zweiten Wagens zwei Jahre mit Bewährung. Beide verlieren den Führerschein und dürfen in den nächsten Jahren keine Fahrerlaubnis machen. Die Strafkammer habe "nicht den leisesten Zweifel" daran, dass die beiden Syrer am 22. August 2020 um mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Innenstadt rasten. Einer der Wagen hatte auf der mehrspurigen Straße einen Sechsjährigen erfasst, als dieser sie überquerte. Der Junge, auch ein Syrer, war gut 20 Meter durch die Luft geschleudert und schwer verletzt worden und gestorben.

© dpa-infocom, dpa:210614-99-986146/3

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