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Sachsen Anklage gegen mutmaßlichen IS-Propagandisten erhoben

Die Statue der Justitia. Foto: Arne Dedert/Archivbild

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Dresden (dpa/sn) - Gegen einen mutmaßlichen IS-Propagandisten hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden Anklage erhoben. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, sei dies bereits Anfang August geschehen. Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, von seiner Wohnung im sächsischen Plauen aus Mitglieder und Unterstützer für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeworben zu haben. Außerdem soll der Syrer mehrfach Gewaltdarstellungen veröffentlicht und eine Schrift versandt haben, die als Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verwendet werden könnte.

Der Mann soll 2015 nach Deutschland eingereist sein. Im Juli 2018 wurde er festgenommen, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Das Ermittlungsverfahren hatte zunächst der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe geführt. Anfang August 2018 übernahm die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden den Fall.

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