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Sachsen Auftakt: Landesausstellung zur Industriekultur gut besucht

Blick auf eine Flachrundschleifmaschine aus den 1920er Jahren bei der Ausstellung

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa)

Zwickau (dpa/sn) - Die wegen Corona um zweieinhalb Monate verschobene 4. Sächsische Landesausstellung in Zwickau mit fünf Satelliten in Chemnitz, Oelsnitz/Erzgebirge, Crimmitschau und Freiberg ist seit Samstag für Besucher zugänglich. "Die Resonanz ist positiv, das Interesse da", sagte ein Sprecher am frühen Nachmittag auf Anfrage. Die vier Jahre lang vorbereitete Schau mit dem Titel "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" war am Vorabend eröffnet worden. Der zentrale Teil in einer alten Montagehalle der Auto Union AG von 1938 in Zwickau bietet mit rund 600 Exponaten eine multimediale Zeitreise durch die Historie des Landes.

In sechs Kapiteln soll "Boom" die industriekulturelle Tradition, deren Einfluss auf die Menschen deutlich und ihre Potenziale für die Zukunft zugänglich machen. Sie zeichnet die industrielle Entwicklung Sachsens und damit verbundene gesellschaftliche Veränderungen nach - an authentischen Orten von "Kohleboom" über "Textilboom" bis "Silberboom".

Im August-Horch-Museum Zwickau, im Industrie- und im Eisenbahnmuseum in Chemnitz, im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, in der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau und im Silberbergwerk Freiberg gelten Corona-Hygieneauflagen wie eine Zugangsbegrenzung sowie die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

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