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Sachsen Autofahrer landet nach Verfolgungsjagd mit Polizei im Bach

Ein Röhrchen, das auf einem Labortisch steht, ist mit einer Probe Amphetamin gefüllt. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild

(Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild)

Zittau (dpa/sn) - Offenbar unter Drogen und ohne Führerschein ist ein Autofahrer in Zittau nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei in einem Bach gelandet. Bei dem Unfall am Freitag kurz vor der deutsch-polnischen Grenze wurde die 36 Jahre alte Beifahrerin des Mannes schwer verletzt. Der 43-Jährige sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Betäubungsmittelgesetz vor.

Weil der Mann in Schlangenlinien gefahren war, wollten Polizisten den Wagen kontrollieren, er fuhr jedoch an den Beamten vorbei. Beim Versuch, einen Bach ohne Brücke zu überqueren, landete er im Wasser. Die Feuerwehr musste die eingeklemmte Frau befreien. Der Wagen wurde abgeschleppt.

Ein Schnelltest gab Hinweise auf Amphetamine, hieß es. Das Ergebnis eines Bluttests zu Alkohol und Drogen stand noch aus.

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