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Sachsen Bedeutender Zuwachs für die Städtische Galerie Dresden

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Dresden (dpa/sn) - Dresdens städtische Kunstsammlung hat zwei Hauptwerke aus dem Nachlass des sächsischen Künstlers Hartmut Bonk (1939-2019) erhalten. Die beiden jeweils mehrteiligen Werkgruppen "Figuration" und "Society apokalyptisch" wurden von seiner Witwe übergeben, wie die Museen der Stadt Dresden am Mittwoch mitteilten. Bonks Witwe habe die Arbeiten aus der Dresdner Zeit des innovativen Bildhauers übergeben - wobei die vier weiblichen Figuren der "Figuration" eine Schenkung und "Society apokalyptisch" eine Dauerleihgabe bis Ende November sind. Die zwölf lebensgroßen Figuren aus Polyester, die im Treppenhaus des Landhauses stehen, waren kurz vor Bonks Weggang 1982 in der Elbestadt ausgestellt und hatten bei ihrer erstmaligen Rückkehr für eine Schau 2009/2010 großes Aufsehen erregt.

Bonk stammt aus der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz und studierte 1961 bis 1967 bei Gerd Jäger, Hans Steger und Walter Arnold in Dresden. Danach arbeitete er freischaffend im Loschwitzer Künstlerhaus, bis 1975 mit Sandstein und danach, angeregt durch die Popkultur, mit Polyester. 1982 siedelte er nach West-Berlin über und erhielt 1988 eine Professur an der Hochschule der Künste Berlin im Fachbereich Architektur, die er bis 2004 innehatte.

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