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Sachsen Beiträge für deutsch-polnischen Mazowiecki-Preis nominiert

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Dresden (dpa/sn) - Für den diesjährigen deutsch-polnischen Mazowiecki-Journalistenpreis sind 29 Beiträge nominiert worden. Er werde trotz der Corona-Pandemie verliehen, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag in Dresden mit. Dies gelte unabhängig von der Absage der Deutsch-Polnischen Medientage am 4. und 5. Juni 2020 in Frankfurt (Oder). Darauf hätten sich das gastgebende Land Brandenburg, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verständigt.

Die Preise sind mit jeweils 5000 Euro dotiert. Die Juroren hatten ihre Wahl aus 181 Einsendungen getroffen. Die Auszeichnung, die jährlich verliehen wird, würdigt journalistische Beiträge, die über das Nachbarland fair und offen berichten.

Hinter dem Preis stehen die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius,, die drei Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie die drei Woiwodschaften Dolnośląskie (Niederschlesien), Zachodniopomorskie (Westpommern) und Lubuskie (Lebuser Land).

Der Preis trägt den Namen des polnischen Publizisten, Bürgerrechtlers und ersten demokratisch gewählten Premiers nach der Wende Tadeusz Mazowiecki.

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