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Sachsen Beratung wegen Corona - Sachsen erwägt Lockdown-Verlängerung

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) spricht bei einer Landtagssitzung. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Dresden (dpa/sn) - Die Länderchefs wollen sich heute mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie abstimmen. Dabei lassen sie sich auch von Wissenschaftlern beraten, wie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag bei einem Besuch der Covid-19- Intensivstation im Klinikum Dresden. Dabei hielt er eine Verlängerung des Lockdowns im Freistaat bis zum 14. Februar für denkbar. Zugleich sprach er sich auch für einen Stufenplan möglicher Lockerungen bis Ostern aus. Alles hänge aber vom Verlauf der Pandemie ab und ob Corona-Mutationen sich in Deutschland vermehrt verbreiteten.

Nach den Worten der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sollte es zwischen den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz, der Bundeskanzlerin und der Realisierung in den Ländern eine große Einheit geben. Sachsen habe derzeit schon Maßnahmen, die andere Länder noch nicht eingeführt hätten, etwa die Ausgangssperre ab 22 Uhr oder den 15-Kilometer-Radius im Umfeld der Wohnadresse. Wenn es neue Dinge gebe, werde man das miteinander besprechen, sagte die Ministerin.

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