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Sachsen Brandanschläge auf Autos in Dresden: Abwehrzentrum ermittelt

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

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Dresden (dpa/sn) - Der Brandanschlag auf drei Fahrzeuge in der Nacht zum Donnerstag unweit der Dresdner Innenstadt könnte auf das Konto von Extremisten gehen. Die Staatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt ermitteln wegen Brandstiftung und schlossen am Freitag einen extremistischen Hintergrund nicht aus. Betroffen waren drei Kleintransporter des Immobilienkonzerns Vonovia. Vor allem aus der linken Szene gibt es immer wieder Kritik an den Geschäftspraktiken der Firma.

Nach den bisherigen Ermittlungen setzten ein oder mehrere bisher unbekannte Täter die Fahrzeuge auf der Schweriner Straße in Brand. Sie wurden dabei völlig zerstört. Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf etwa 60 000 Euro. Experten hätten am Tatort Spuren gesichert, hieß es. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter gebe es noch nicht. Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus- Abwehrzentrum hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen.

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