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Sachsen Corona-Inzidenz in Sachsen gesunken

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Dresden (dpa/sn) - Die Zahl der täglichen Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag bei 134. Am Donnerstag betrug die Inzidenz noch 140,1. Sachsen ist damit hinter Thüringen (148) aber noch immer das am stärksten betroffene Bundesland. Bundesweit sank der Inzidenz-Wert am Freitag erstmals seit langem unter die Schwelle von 100 - der Wert lag bei 97.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es am Freitag 625 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Allerdings fiel in die Zeit auch der Himmelfahrtstag, an dem weniger gemeldet wird. Zudem waren in Sachsens Krankenhäusern 1017 Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Die Grenze von 1300 Betten gelten als eine Art Frühwarnsystem - dann greifen strengere Corona-Regeln, um die Krankenhäuser vor einer Überlastung zu schützen.

Innerhalb des Freistaates stellt sich die Lage nach wie vor unterschiedlich dar, auch wenn die Infektionszahlen überall sinken. Als erste Stadt kann Leipzig (68,3) seit Freitag lockern und etwa die Außengastronomie, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen. Auch Dresden - laut RKI derzeit mit einer Inzidenz von 87,3 - kann ab Mitte nächster Woche auf Lockerungen hoffen. Der Landkreis Nordsachsen lag als erster Landkreis am Freitag unter der kritischen 100er-Marke, der Vogtlandkreis nur knapp darüber (100,9). Mit Inzidenz-Werten über 200 sind vor allem das Erzgebirge sowie der Landkreis Mittelsachsen betroffen.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-594198/3

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