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Sachsen Corona-Krise: Dresden fürchtet um seinen Striezelmarkt

Blick auf den Dresdner Striezelmarkt zu Vor-Corona-Zeiten. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Dresden (dpa/sn) - Die Stadt Dresden fürchtet angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen und damit einhergehender Beschränkungen um seine Weihnachtsmärkte. "Der Striezelmarkt kann im November in seiner neu geplanten Form nicht stattfinden", sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Donnerstag. Nach den Festlegungen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie seien ab Montag Veranstaltungen bis Ende November untersagt. Das betreffe auch die thematischen Weihnachtsmärkte. Dennoch wolle man "den Gedanken der Weihnachtsstadt Dresden" weiter verfolgen und prüfen, welches weihnachtliche Geschehen nach den Beschlüssen von Bund und Ländern im Dezember denkbar wäre.

Die Striezelmarkt-Fichte soll auf jeden Fall an diesem Samstag auf dem Altmarkt errichtet werden. "Der diesjährige Striezelmarkt ist durch die Corona-Pandemie von zahlreichen Veränderungen und auch Unwägbarkeiten geprägt. Aber der Baum bleibt die unumstößliche Konstante unserer städtischen Advents- und Weihnachtstradition", sagte Hilbert.

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