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Sachsen Demokratie-Zentrum berät meist zu Rechtsextremismus

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Dresden (dpa/sn) - Der Schwerpunkt der Beratungsarbeit des seit drei Jahren bestehenden Demokratie-Zentrums Sachsen liegt im Bereich Rechtsextremismus. Um ihn sei es in 1150 der insgesamt 1200 mobilen Gespräche seit April 2016 gegangen, teilte das Büro der Integrationsministerin am Freitag in Dresden mit. Die 50 übrigen Gespräche betrafen den Islamismus, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte.

Das Demokratie-Zentrum soll alle Aktivitäten gegen extremistische und menschenfeindliche Bewegungen von Rechtsextremismus über Antisemitismus und "Reichsbürger"-Bewegung bis zu linker Militanz bündeln und miteinander vernetzen. In der für islamistischen Extremismus sowie Islam- und Muslimfeindlichkeit zuständigen Koordinierungs- und Beratungsstelle (KORA) wurden bisher mehr als 75 Kontaktaufnahmen registriert. Zur Bilanz gehören außerdem 46 Beratungen und 114 Workshops.

Die kontinuierlich wachsende Nachfrage zeige, dass die Themen Islam, Antidiskriminierung und Radikalisierungsprävention in der Bevölkerung weiterhin wichtig seien, sagte Ministerin Petra Köpping (SPD).

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