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Sachsen Dokumentarfilm-Festival DOK beginnt in Leipzig

Ein Banner mit der Aufschrift

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Leipzig (dpa/sn) - 150 Filme zeigt das Dokumentarfilm-Festival DOK, das heute in Leipzig startet. Zum Programm gehören bis zum Sonntag mehr als 40 Premieren. Die Filme werden an neun Spielstätten der Stadt gezeigt, wegen der Corona-Hygienebestimmungen aber mit deutlich weniger Publikum. Die Zuschauer werden laut Veranstalter mit dem geforderten Abstand platziert. Außerdem sind Filme online abrufbar. Zu den Premieren zählt der Streifen "Children" der israelischen Regisseurin Ada Ushpiz.

Im Internationalen Wettbewerb der Kurzfilme biete die Produktion "E14" eine Auseinandersetzung mit dem Lockdown während der Corona-Pandemie, so der Veranstalter. Ein weiterer Film aus den USA ("William Jefferson Wilderness") setze sich auf originelle Weise mit dem Vermächtnis des früheren US-Präsidenten Bill Clinton auseinander.

Die Auszeichnung Goldene Taube im Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ist mit einem Preisgeld von 10 000 Euro dotiert und wird vom Mitteldeutschen Rundfunk gestiftet. Die Silberne Taube bringt dem Gewinner 6000 Euro ein, Stifter ist hier der Sender 3sat.

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