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Sachsen Dynamos Trainer Fiel: "So stelle ich mir das vor"

Dynamo-Trainer Cristian Fiel. Foto: Robert Michael/Archivbild

(Foto: Robert Michael/zb/dpa)

Es ist geschafft: Nach neun Tagen Trainingsarbeit tritt Dynamo Dresden die Heimreise aus Österreich angetreten. Cheftrainer Cristian Fiel zeigte sich zufrieden.

Längenfeld (dpa/sn) - Die letzte Einheit ist geschafft. Gegen 12.00 Uhr beendete Dynamo Dresdens Cheftrainer Cristian Fiel die abschließende von zehn Trainingseinheiten im Rahmen des Sommertrainingslagers des Fußball-Zweitligisten in Österreich. "Jetzt ist im Moment nicht mehr so viel im Tank und so soll es auch sein am Ende eines Trainingslagers", sagte der 39-Jährige zuvor als Fazit.

Am Freitag regnete es noch einmal ohne Unterlass. Das Wetter passt nicht zu Fiels Laune, der Spanier zeigte sich äußerst zufrieden damit, was er in Längenfeld von seiner Mannschaft beobachtete. "Meine Erwartungen haben sich nicht nur an die Bedingungen absolut erfüllt. Denn was noch viel wichtiger ist: Die Jungs haben alle sehr gut gearbeitet. So stelle ich mir das vor. Sie versuchen tagtäglich das umzusetzen, was ich von ihnen verlange", sagte Dynamos Coach.

Fiel versucht seinem 25-Mann-Kader, der zwischenzeitlich noch um U19-Keeper Stefan Kiefer sowie die U17-Talente Christoph Schurz, Maximilian Großer und Nick Huenig erweitert wurde, eine neue Spielidee zu vermitteln. Situationen sollen vor allem spielerisch gelöst werden, was eines hohen läuferischen Aufwands bedarf. Zehn Trainings-Einheiten und drei Testspiele sorgten für müde Beine.

Auch mental wurde Fiels Schützlingen einiges abverlangt. "Ich habe schon gehört, dass es viel Input für den Kopf ist", sagte der Coach. "Darüber habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht, weil ich das Gefühl hatte, dass sie die ganzen Zeit mitgezogen und versucht haben das umzusetzen, was ich haben will. Gerade dann, wenn sie müde waren. Und deswegen bin ich so zufrieden."

Etwas mehr als zwei Wochen bleiben Fiel für den Feinschliff. Am 27. Juli startet der Vorjahres-Zwölfte mit einem Heimspiel gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg. Am 16. Juli gastiert der französische Serienmeister Paris St. Germain in der sächsischen Landeshauptstadt.

Es wird wohl nicht das letzte Testspiel bleiben. Torwarttrainer Branislav Arsenovic erklärte, dass man allen drei Torhütern die gleiche Einsatzzeit gewähren möchte. Bisher durften sich Patrick Wiegers, Tim Boss und Kevin Broll jeweils 90 Minuten beweisen, der Kampf auf der Torwartposition ist aber nach wie vor komplett offen.

Auch sonst wertet Fiel das Rennen um die elf Startpositionen als noch nicht entschieden. "Ich bin in einer Situation, die super gut ist, weil ich auf jeder Position im Moment für mich einen Zwei- oder sogar Dreikampf habe. Ich habe auch keine Aufstellung im Kopf, weil ich super Duelle auf den Positionen habe", sagte der 39-Jährige. "Das ist auf der einen Seite für mich super, aber es wird Härtefälle geben, keine Frage."

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