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Sachsen Ermittlungen: Razzia gegen mutmaßliche Schleuser in NRW

Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild)

Pirna/Aachen (dpa/sn) - Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat die Bundespolizei am Mittwoch vier Wohnungen in Nordrhein-Westfalen durchsucht. Die Razzia richtete sich gegen mutmaßliche Schleuser - drei Männer und eine Frau aus Bulgarien und der Türkei, teilte die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel bei Dresden mit. Betroffen waren Wohnungen in Aachen, Ratingen und Duisburg. Eine Person habe man antreffen können, hieß es. Bei ihr bestehe der Verdacht, mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland eingereist zu sein.

Den Betroffenen wird vorgeworfen, in mehreren Fällen türkische Staatsbürger eingeschleust zu haben. Im Oktober 2020 konnte die Bundespolizei auf Bundesautobahn 17 (Prag-Dresden) eine Einschleusung von vier Menschen unterbinden. Die Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine Schleuserorganisation aus Nordrhein-Westfalen, hieß es weiter. Bei den Wohnungsdurchsuchungen seien Beweismittel wie Speichermedien, Mobiltelefone und gefälschte Reisedokumente beschlagnahmt worden. Die Bundespolizei war mit 50 Beamten im Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-200838/3

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