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Sachsen Ermittlungen nach verbotener Versammlung in Schwarzenberg

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Schwarzenberg (dpa/sn) - Nach einer verbotenen Versammlung am Samstagabend in Schwarzenberg (Erzgebirgskreis) ermittelt die Chemnitzer Polizei auch wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Bei der Identifizierung Verdächtiger setzt sie auf Zeugenhinweise, wie ein Sprecher am Sonntag sagte. Er geht davon aus, dass der Staatsschutz den Fall übernimmt.

Den Angaben nach hatten geschätzt 150 junge Leute am späten Abend auf dem Marktplatz der Stadt gefeiert und dabei weder Mindestabstände eingehalten noch Masken getragen. Die Veranstaltung war demzufolge nicht genehmigt oder als Versammlung angezeigt. Während Polizisten auf Verstärkung warteten, skandierten einelne Teilnehmer rechtsextremistische Parolen und randalierten an einer nahen Baustelle. Wenig später verließen die meisten Feiernden gruppenweise das Areal.

© dpa-infocom, dpa:210509-99-526512/2

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