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Sachsen Internationaler Autohandel in großem Stil aufgedeckt

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(Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild)

Chemnitz (dpa/sn) - Auf einem Betriebsgelände im Waldheimer Ortsteil Heyda (Mittelsachsen) sind bei Ermittlungen zum internationalen Autodiebstahl in mehreren Hallen ein kürzlich in Paderborn (Nordrhein-Westfalen) gestohlener BMW sowie Teile von mindestens sieben zerlegten Wagen gefunden worden. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen, wie Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Chemnitz am Freitag zu dem Einsatz am Vortag mitteilten. Nahezu zeitgleich stoppten Zivilbeamte in Döbeln zwei Autos. In einem davon befanden sich drei Männer, die ebenso wie der Fahrer des anderen Autos unter dem Verdacht festgenommen wurden, zu der in Heyda tätigen Bande zu gehören.

Die Behörden ermitteln den Angaben nach seit über einem Jahr zu Diebstählen hochwertiger BMW-Modelle im gesamten Bundesgebiet, in die auch das Landeskriminalamt Sachsen sowie das Polizeipräsidium Oberfranken involviert sind. Dabei hatten sich Hinweise auf das Betriebsgelände an der Bundesstraße B169 ergeben. Der Verdacht, dass dort gestohlene BMW professionell zerlegt wurden, um die Teile in Osteuropa zu verkaufen, habe sich nun bestätigt, hieß es.

Gegen sechs Beschuldigte zwischen 24 und 37 Jahren wurden Haftbefehle erlassen. Ein 60-Jähriger ist wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an, wobei die Kriminalisten davon ausgehen, dass in Heyda noch viel mehr Autos demontiert wurden.

© dpa-infocom, dpa:210507-99-509641/3

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