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Sachsen Junge Manul-Katze aus Italien lebt nun im Tierpark Görlitz

Manul-Katze sitzt in ihrem Gehege. Foto: zoo Neuwied/dpa

(Foto: zoo Neuwied/dpa)

Görlitz (dpa/sn) - Der Tierpark Görlitz hofft auf Nachwuchs bei den Manul-Katzen. Der dreijährige Kater Norbu bekam jetzt eine Gefährtin - Katze Mani - aus einem Zoo in Italien, wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte. Er nimmt seit vielen Jahren am Europäischen Zuchtprogramm für Manul-Katzen teil, die in den Gebirgen Zentralasiens zu Hause sind. Allerdings ist bisher noch keine Nachzucht gelungen. "Wir hoffen, dass es mit dem aktuellen Paar endlich klappen wird", betonte Kuratorin Catrin Hammer. Mit dem erhofften Nachwuchs sei aber nicht vor nächstem Jahr zu rechnen. Noch sei Mani recht schüchtern und verstecke sich viel.

Manul-Katzen - auch Pallaskatzen genannt - sind etwa so groß wie Hauskatzen und gelten als Meister der Tarnung. Mit ihrem graumelierten Fell sind sie in Felswänden nur schwer zu entdecken. Der Manul ist nach Angaben des Tierparks Görlitz die einzige Kleinkatzenart mit runden Pupillen. Charakteristisch sind die abgerundeten Ohren. Experten nehmen an, dass die Form der Ohren einer besseren Tarnung dient. Denn im Gebirge ist die Zahl der Beutetiere begrenzt, große und spitze Ohren könnten da einen Beutegreifer nur verraten.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-201240/2

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