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Sachsen Knapp 4000 Besucher zu Pfingsten in Dresdner Residenzschloss

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Dresden (dpa/sn) - Das nach wochenlanger Corona-Schließung am vergangenen Samstag in großen Teilen wiedergeöffnete Dresdner Residenzschloss haben am Pfingstwochenende knapp 4000 Menschen besucht. Nach Angaben der Staatlichen Kunstsammlungen kamen besonders viele Inhaber von Jahreskarten sowie Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren in die zugänglichen Ausstellungen in dem Museumskomplex. Das Historische Grüne Gewölbe, das seit dem Juwelendiebstahl im November 2019 nicht zugänglich war, sei mit Ausnahme einer Stunde an allen drei Tagen vollständig ausgebucht gewesen, sagte eine Sprecherin des Museumsverbundes am Mittwoch auf Anfrage.

Am "Tatort" im Juwelenzimmer wird die Geschichte des Coups vom 25. November 2019 erzählt, der weltweit Schlagzeilen machte. Die prächtigste Vitrine, aus der zwei Unbekannte am frühen Morgen rund ein Dutzend der historischen Preziosen von unschätzbarem Wert gestohlen hatten, ist zunächst verwaist und soll im Laufe des Jahres wieder eingerichtet werden. Der Großteil der Diamant- und Brillantgarnituren, der den Dieben nicht in die Hände fiel, befindet sich so lange in den anderen Vitrinen.

In die barocke Schatzkammer kommt Publikum nur mit Zeittickets durch Schleusen. Wegen der Corona-Schutzregeln dürfen sich maximal 70 statt bisher 100 Menschen pro Stunde in den Räumen aufhalten - und im ganzen Schloss höchstens 500. Auch Türckische Cammer, Riesensaal, Porzellankabinett, Paraderäume und Neues Grünes Gewölbe sind geöffnet, die restlichen Bereiche sollen bis Ende Juni folgen.

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