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Sachsen Kretschmer: Schüler-Klimakonferenz ist gelebte Demokratie

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild

(Foto: Hendrik Schmidt/ZB/dpa)

Dresden (dpa/sn) - Die Klimakonferenz sächsischer Schülerinnen und Schüler am 22. Juni in Leipzig ist für Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gelebte Demokratie. "Schüler müssen ihre Interessen vertreten, das ist genau das, wodurch Akzeptanz für die Demokratie entsteht", sagte er am Mittwoch in Dresden. Die gemeinsam mit dem Landesschülerrat (LSR) vorbereitete Veranstaltung geht auf seine Initiative zurück. "Ich bekam im März einen Anruf, da war jemand von der Staatskanzlei dran", berichtete LSR-Vorsitzender Noah Wehn. Es sei eine "Zusammenarbeit auf Augenhöhe", die optimistisch für die Zukunft mache.

Bei der Schüler-Klimakonferenz "Wir.Machen.Klima" können bis zu 1000 Jugendliche ihre Ideen für den Klimaschutz vorstellen und "das diskutieren, wofür sie freitags demonstrieren", sagte Wehn unter Verweis auf die Fridays for Future-Bewegung. "Ideen, Fragen und Forderungen der jungen Generation stehen gleichberechtigt neben denen älterer Bürger, an der einen oder anderen Stelle sind sie vielleicht sogar wichtiger", sagte Kretschmer. Sie müssten das, was angeschoben werde, verkraften. "Wir gehen in die Konferenz mit dem Willen, mehr zu tun als bisher." Die Kenntnis verschiedener Sichtweisen helfe, diese zu verstehen und eigene Positionen zu überdenken.

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