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Sachsen Krönung in Corona-Zeit: Wibke I. und Sandra I. Erntehoheiten

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Wilsdruff (dpa/sn) - Wibke Frotscher ist Sachsens neue Erntekönigin. Die 33-Jährige wurde am Donnerstag in einem wegen Corona nur kleinen Festakt auf dem Rittergut Limbach in Wilsdruff zu Wibke I. mit der Erntekrone aus Getreide und Trockenblumen gekrönt. An ihrer Seite amtiert Sandra Zschommler als Ernteprinzessin Sandra I., die 29-Jährige bekam den Erntekranz. Die Agrarwissenschaftlerin und die Landwirtin überzeugten nach Angaben des Landesbauernverbandes mit "einer großen Portion Charme und Esprit gepaart mit viel landwirtschaftlichem Wissen". Sie präsentieren ehrenamtlich in den kommenden zwei Jahren "als kundige Botschafterinnen" die heimische Landwirtschaft auf Landes- und Bundesebene.

Das Amt könne "eine echte Chance zur persönlichen Weiterentwicklung sein", sagte Verbandspräsident Torsten Krawczyk. Dabei hat die Vogtländerin Frotscher als bisherige Ernteprinzessin hoheitliche Erfahrung, für ihre Nachfolgerin aus Mittelsachsen ist es hingegen Neuland. Der erste Termin des Duos am 11. Oktober ist nach Verbandsangaben gleich hochkarätig: sie überreichen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit den Sächsischen Landfrauen eine handgefertigte Erntekrone.

Die Erntehoheiten wurden zum 19. Mal gewählt und bekommen jeweils Preisgeld und Aufwandsentschädigung. Wegen des Verbots von Großveranstaltungen im Zuge der Corona-Pandemie musste auch das Landeserntedankfest abgesagt werden, deren Auftakt die Krönungen seit 2018 sind.

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