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Sachsen Kulturhauptstadt: Klepsch trifft sich mit Verantwortlichen

Barbara Klepsch (CDU) nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Chemnitz (dpa/sn) - Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) will sich so bald wie möglich mit Vertretern der Stadt Chemnitz treffen, um das weitere Vorgehen auf dem Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 zu beraten. Klepsch lade dazu den neuen Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) und Ferenc Csák, den Leiter des Kulturhauptstadt-Projektes, nach Dresden ein, sagte Ministeriumssprecher Jörg Förster am Donnerstag. Ein Termin stehe aber noch nicht fest. Bei dem Treffen solle es auch um die Förderung des Vorhabens durch den Freistaat gehen. Sachsen hatte schon zuvor 20 Millionen Euro zugesagt, sollte Chemnitz die Wahl gewinnen.

Chemnitz war am Mittwoch als Europäische Kulturhauptstadt 2025 nominiert worden. Die Jury-Vorsitzende Sylvia Amann forderte Chemnitz auf, Kunst und Kultur in den Mittelpunkt zu stellen und als Teil der Lösung der aktuellen Probleme zu verstehen. "Europa braucht jetzt mehr denn je ein Klima der Offenheit und der Solidarität." Der Titel zeige, dass sich Chemnitz nicht länger verstecken müsse. Es sei ein Geschenk, aus dem Schatten ins Licht zu treten, sagte der designierte OB Schulze.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte Chemnitz umgehend breite Unterstützung zugesichert. "Chemnitz 2025" habe das Potenzial, ein starker Impulsgeber für viele weitere Orte in Europa zu sein, sagte der Regierungschef nach der Verkündung: "Denn Chemnitz steht auch dafür, wie wichtig es ist, die Gefahr von Spaltungen zu überwinden und aktiv für unsere europäischen Werte und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzutreten."

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