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Sachsen Landeselternrat: Alternativen zum Regelbetrieb an Schulen

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

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Dresden (dpa/sn) - Sachsens Landeselternrat sieht die aktuelle Situation an den Schulen "meilenweit" von einem Regelbetrieb entfernt. Es gebe nicht nur infizierte Lehrer und Schüler, sondern zahlreiche Kontaktpersonen in Quarantäne, teilte der Verband am Mittwoch mit. Viele Unterrichtsstunden müssten ausfallen. Die Eltern schlugen daher vor, verstärkt über Alternativen zu diskutieren. Unter anderem könnte die Schulbesuchspflicht aufgehoben werden, durch Klassenleiterunterricht in den Grundschulen könnten zudem weitere Kontakte vermieden werden.

Der Landeselternrat zeigte zudem Unverständnis, dass sich Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) jüngst ablehnend gegenüber dem sogenannten Wechselmodell an Schulen gezeigt hatte. Dadurch könnten zumindest Abstände eingehalten werden, hieß es. "Egal, welche Wege nun gefunden werden, nichts davon bekommt eine Eins mit Sternchen. Aber das verbohrte Festhalten am Präsenzunterricht und Regelbetrieb ist auch meilenweit davon entfernt", äußerte sich der Vorstand des Landeselternrates in einem Schreiben.

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