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Sachsen Lausitzkonferenz in Hoyerswerda zum Thema Strukturwandel

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Hoyerswerda (dpa/sn) - Möglichkeiten für einen erfolgreichen Strukturwandel haben Politiker, Betriebsräte, Wissenschaftler und Gewerkschafter auf der 16. Lausitzkonferenz in Hoyerswerda diskutiert. "Wir treffen in den Betrieben viele Menschen mit guten Ideen für die Lausitz. Diese Ideen wollen ‎wir für die wirtschaftliche Zukunft der Lausitz nutzen", sagt Anne Neuendorf, stellvertretende ‎Vorsitzende des DGB Sachsen, am Mittwoch. Die Gewerkschaft veranstaltet die Lausitzkonferenz.

In mehreren Workshops sollte bis zum Nachmittag unter anderem darüber diskutiert werden, welche Rolle künftig die Wasserstoff-Technologie in der Lausitz spielen kann und ob sich Batterie-Recycling zu einem wirtschaftlichen Standbein entwickeln könnte. Auch der Anbau von Hanf und dessen industrielle Verarbeitung war Thema.

Vom Strukturwandel der Braunkohleregion in Brandenburg und Sachsen sind nach Gewerkschaftsangaben rund 8000 ‎Arbeitsplätze direkt im Tagebau und 12 000 indirekt – in der Verstromung und bei den ‎Zulieferern - betroffen.

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