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Sachsen Leipziger Verlag bei Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet

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Bei der Frankfurter Buchmesse wurde in diesem Jahr zum ersten Mal der Deutsche Verlagspreis vergeben. Auch ein Verlag aus Leipzig zählt zu den Gewinnern.

Frankfurt/Main (dpa/sn) - Der Leipziger Verlag Spector Books ist einer der drei Hauptgewinner des Deutschen Verlagspreises. Er wurde für "künstlerisch anspruchsvolle Bücher" ausgezeichnet. Die Ehrung wurde am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse zum ersten Mal vergeben. Eine Jury unter Vorsitz des Literaturkritikers Denis Scheck hatte die Gewinner aus insgesamt 312 Bewerbungen ausgewählt. Weiter wurden ein kleiner Verlag aus Baden-Württemberg sowie einer aus Berlin ausgezeichnet.

Der Deutsche Verlagspreis wurde von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) ins Leben gerufen und ist insgesamt mit mehr als einer Million Euro dotiert. Die drei Hauptsieger bekommen jeweils 60 000 Euro. 60 weitere Verlage erhalten jeweils 15 000 Euro.

Grütters würdigte laut ihrer Pressestelle das große Engagement kleinerer Verlage: "Ohne sie wäre die Buchkultur in Deutschland um einiges ärmer - und damit auch das Spektrum an Meinungen und Perspektiven im öffentlichen Diskurs." Der Preis sei auch eine Rückendeckung für kleine Verlage in Zeiten bedrohlicher Konzentrationen auf dem Buchmarkt.

Die sächsische Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) gratulierte am Freitagabend den geehrten Verlagen aus dem Freistaat. Neben Spector Books erhielten nach ihren Angaben der Verlag Ars Vivendi (Dresden), der Buchkinder Verlag e.V. (Leipzig), der Lehmstedt Verlag (Leipzig), der Poetenladen Literaturverlag (Leipzig) und Voland und Quist (Dresden/Leipzig) ein dotiertes Gütesiegel.

"Gerade kleine Verlage arbeiten mit einer hohen gestalterischen, literarischen und wirtschaftlichen Qualität. Sie nehmen auch eine kulturelle, wissenschaftliche, gesellschaftliche und soziale Verantwortung wahr", sagte Stange.

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