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Sachsen Mehr Briefwähler bei Stichwahl in Görlitz

Blick durch einen Torbogen über den Untermarkt auf den Rathausturm. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

(Foto: Sebastian Kahnert/ZB/dpa)

Görlitz (dpa/sn) - Bei der zweiten Runde der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz haben etwa 1100 Wahlberechtigte mehr per Brief abgestimmt als vor drei Wochen. Nach Angaben von Wahlleiterin Cornelia Herbst vom Sonntagmittag liegt die Zahl der Briefwähler diesmal bei rund 8600, am 26. Mai waren es 7500. "Nicht alle kamen per Post, viele gingen auch ins Briefwahllokal." Wie hoch die Beteiligung an der seit 8.00 Uhr laufenden Stichwahl insgesamt ist, wird nicht erfasst.

In der ostsächsischen Stadt sind rund 46 000 Wahlberechtigte erneut zur Stimmabgabe aufgerufen. Bei der Entscheidung zwischen Sebastian Wippel (AfD) oder Octavian Ursu (CDU) geht es nicht nur um das Spitzenamt in der Neißestadt. Der zweite Wahlgang gilt auch als Stimmungstest für die Landtagswahl in Sachsen am 1. September.

Vor knapp drei Wochen hatte Wippel mit 36,4 Prozent gewonnen, die damals nötige absolute Mehrheit aber verfehlt. Er könnte als erster AfD-Politiker im Rathaus-Chefsessel Geschichte schreiben. Ursu lag bei 30,3 Prozent, die beiden Kandidatinnen Franziska Schubert von den Grünen und Bürgerbündnis (27,9 Prozent) sowie Jana Lübeck von der Linken (5,5 Prozent) zogen vor der zweiten Runde zurück.

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