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Sachsen Mehr als 50 Millionen Euro aus Erbschaften und Schenkungen

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

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Kamenz (dpa/sn) - Aus Erbschaften und Schenkungen hat Sachsen im vergangenen Jahr rund 53 Millionen Euro eingenommen. Insgesamt wurden in rund 2000 Nachlassfällen 426 Millionen Euro hinterlassen, wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Dienstag mitteilte. Knapp die Hälfte (42 Prozent) entfielen auf Bankguthaben, 23 Prozent auf Grundstücke oder Wohneigentum.

Mehr als 3000 Erben versteuerten insgesamt rund 207 Millionen Euro - unter Berücksichtigung der gesetzlichen Freibeträge. Rund 46,2 Millionen Euro Erbschaftssteuer fielen dabei an. In den meisten Fällen (69 Prozent) lag der steuerliche Erwerb unter 50.000 Euro, nur knapp ein Drittel der Erbschaften lagen darüber. Aus gut 500 besteuerten Schenkungen wurden sieben Millionen Euro Steuern festgesetzt.

Steuern aus Erbschaften und Schenkungen kommen nach Angaben der Behörde ausschließlich dem Landeshaushalt zu Gute. Die meisten sind aber aufgrund hoher Freibeträge steuerfrei und tauchen daher nicht in der Statistik auf.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-391441/2

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