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Sachsen Mitgliederverluste der Kirchen werden geringer

Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammeln sich zu einem Gottesdienst. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Dresden (dpa/sn) - Die hohen Mitgliederverluste der großen Kirchen in Sachsen sind aus Sicht des Leipziger Universitätsprofessors Gert Pickel weitgehend ausgestanden. Die Kirchenfeindlichkeit der DDR habe die Säkularisierung im Osten Deutschlands beschleunigt. Die Gemeinden seien mittlerweile auf einen weitgehend stabilen Kern abgeschmolzen, sagte der Professor für Religions- und Kirchensoziologie an der Uni Leipzig in einer dpa-Umfrage. Das Bistum Dresden-Meißen zählte nach eigenen Angaben im Jahr 2020 rund 139 200 Mitglieder, gut 1100 weniger als 2019. In der evangelischen Landeskirche Sachsens waren es noch gut 647 200 Mitglieder - rund 16 000 weniger als im Jahr zuvor.

© dpa-infocom, dpa:220108-99-632952/2

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