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Sachsen Museum zeigt "Impressionismus in Leipzig 1900-1914".

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Leipzig (dpa/sn) - Mit der Geschichte des Impressionismus in Leipzig befasst sich von Sonntag an das Museum der bildenden Künste. Dazu wurden weitgehend in Vergessenheit geratene Personalausstellungen von Max Liebermann (1847-1935), Max Slevogt (1868-1932) und Lovis Corinth (1858-1925) aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts rekonstruiert, wie das Museum am Freitag mitteilte. "Impressionismus in Leipzig 1900-1914" gliedert sich in drei Teile und sieht für jeden Künstler eine Ausstellungsdauer von drei Monaten vor.

Den Auftakt der Reihe bildet eine Schau mit Werken von Liebermann. Zu sehen sind gut ein Dutzend Gemälde des Künstlers, die zu einem großen Teil als Leihgaben zur Verfügung gestellt wurden. Die Schau ist bis zum 16. Februar 2020 zu sehen. Teil zwei (17. Januar bis 19. April) ist Slevogt gewidmet, Teil drei Corinth (26. Februar bis 1. Juni). "Alle drei Ausstellungen belegen, dass Leipzig ein wichtiger Vermittlungsort impressionistischer Kunst war", so Kurator Marcus Hurtig.

Parallel zu den Ausstellungen soll der Aufbruch Leipzigs zu einer modernen Großstadt vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges nachgezeichnet werden - mit Nachrichten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Sport.

Museum der bildenden Künste

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