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Sachsen Nach Erdrutsch: Sanierung des Sees bis Ende des Jahrzehnts

Bei Sanierungsarbeiten ist es am Knappensee im Landkreis Bautzen zu einem Erdrutsch gekommen.

(Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/d)

Lohsa (dpa/sn) - Die Sanierung des Knappensees wird sich nach dem gewaltigen Erdrutsch im März 2021 bis zum Ende dieses Jahrzehnts hinziehen. Es gelte ein besonders hohes Maß an Sicherheit, teilte das sächsische Oberbergamt am Freitag mit. "Wir werden alles dafür tun, die Arbeiten zügig und sicher voranzubringen", betonte Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung des Bergbausanierers LMBV. Die Kosten werden auf mindestens 30 Millionen Euro beziffert.

Die Nutzung des Sees werde aber bereits vor Abschluss der Sanierungsarbeiten angestrebt, sofern es geotechnisch möglich sei, betonte Martin Herrmann vom Oberbergamt. Voraussetzung sei, dass ein stabilisierender Damm aufgeschüttet und verdichtet wird, um ein Ausfließen von Erdmassen zu verhindern.

Im März 2021 war an dem See im Landkreis Bautzen das Ufer auf 300 Metern Länge abgegangen. Ungefähr eine Million Kubikmeter Erdreich gerieten ins Rutschen, Augenzeugen berichteten von einer 1,50 Meter hohen Schwallwelle. Auf der schräg gegenüber liegenden Seeseite wurden einige Gebäude beschädigt. Laut Oberbergamt wurde die Rutschung durch Vorbereitungsarbeiten im Rahmen der laufenden Ufersanierung ausgelöst.

Quelle: dpa

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