Regionalnachrichten

Sachsen Nach Gelbsucht-Fall kein Unterricht an Chemnitzer Schule

Ein leeres Klassenzimmer in einer Schule. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa

(Foto: Bodo Schackow/zb/dpa)

Chemnitz (dpa/sn) - An der wegen eines Gelbsucht-Falls geschlossenen Grundschule in Chemnitz findet bis auf weiteres kein Unterricht statt. Von Donnerstag an wird die Schloßgrundschule lediglich für die Hortbetreuung von zunächst maximal 80 Kindern geöffnet, teilte die Stadt am Dienstag mit. "Ein regulärer Unterricht findet jedoch noch nicht statt", hieß es. Auf der Internetseite der Schule wurde angekündigt, dass die Eltern Informationen zur Aufnahme des regulären Unterrichts am 29. November über die Homepage sowie den Elternrat erhalten würden.

Am vergangenen Mittwoch war bei einem Kind Hepatitis A festgestellt worden. Seit Donnerstag ist die Schule geschlossen. Nach Angaben der Stadt wurden bis zum Dienstag alle Sanitäranlagen, Klassen- und Horträume, der Speisesaal, die Treppenhäuser und Verwaltungsräume im Schulgebäude sowie der Turnhalle desinfiziert.

Ursprünglich war Sozialbürgermeister Ralph Burghart (CDU) davon ausgegangen, dass von diesem Donnerstag an zumindest teilweise der Unterricht wieder aufgenommen werden könnte. Im Zusammenhang mit der Gelbsucht-Erkrankung war festgestellt worden, dass 119 der 270 Schüler sowie jeweils rund die Hälfte der Lehrer und Horterzieher nicht gegen Hepatitis A geimpft sind. Seit Montag bietet das Gesundheitsamt Schutzimpfungen für Kinder, Eltern und Schulpersonal auf freiwilliger Basis an.

Information der Schule

Mitteilung der Stadt

Newsticker