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Sachsen Protestaktion gegen Unterbringung von Menschenaffen im Zoo

Ein als Affe verkleideter Mensch sitzt bei einer Demonstration in einem Käfig. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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Dresden (dpa/sn) - Etwa 30 Aktivisten der Tierrechtsorganisation Peta haben am Mittwoch in Dresden gegen den geplanten Neubau eines neuen Hauses für die Orang-Utans im hiesigen Zoo protestiert. Zu der Aktion vor der Dresdner Messe waren einige Teilnehmer in Sträflingskleidung erschienen. Andere hatten sich als Tiere verkleidet, ein Aktivist in einem Affenkostüm ließ sich in einen Käfig sperren. Nach Meinung von Peta ist die Unterbringung von Menschenaffen in einem Zoo Tierquälerei. Nach Angaben der Kommune stimmte der Stadtrat am späten Abend mit großer Mehrheit für den Neubau.

Das Orang-Utan-Haus soll mit 17 Millionen Euro das größte Bauprojekt in der Geschichte des Dresdner Zoos werden. Mit einem städtischen Investitionszuschuss rechnet man aufgrund der aktuellen finanziellen Lage nicht. Deshalb soll ein Kredit in Höhe von 12 Millionen Euro aufgenommen werden. Die Restsumme soll aus Eigenmitteln und Spenden finanziert werden. Der Baustart ist im Sommer geplant. Die Zucht von Orang-Utans hat in Dresden eine lange Tradition.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-581271/2

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