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Sachsen Renaissance für das Sachsenhuhn: Freistaat sucht Züchter

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Pirna (dpa/sn) - Genügsam, robust und angepasst: Das Sachsenhuhn droht auszusterben. Der Freistaat sucht nun Hühnerhalter und Züchter mit Erfahrung bei der Hühnerhaltung aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz, die der alten regionalen Rasse zur Renaissance im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft verhelfen wollen, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst in Pirna am Mittwoch mitteilte. Im Zuge des Projekts würden ihnen im Herbst sechs bis sieben Monate alte zuchttaugliche Exemplare für je fünf Euro zur Verfügung gestellt - schwarz, weiß, gesperbert oder gelb. Interessenten können sich bis zum 20. Februar bei der Verwaltung des Biosphärenreservats melden.

Das Sachsenhuhn wurde laut Sachsenforst um 1880 im Erzgebirge gezüchtet und zeichnet sich durch Genügsamkeit, Robustheit und Angepasstheit aus. "Es eignet sich dadurch hervorragend für die Haltung im dörflichen Umfeld", hieß es. Trotzdem gebe es nur noch wenige hundert Tiere. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen habe das Sachsenhuhn daher als extrem gefährdet eingestuft.

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