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Sachsen Sachsen fördert Breitbandausbau in Chemnitz

Ein Leerrohr für Lichtleiterkabel wird für die Verlegung vorbeiretet. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild)

Schnelles Internet ist gerade während der Corona-Krise für viele unerlässlich. Der Freistaat fördert den Breitbandausbau im Landkreis Zwickau und Chemnitz.

Dresden (dpa/sn) - Der Freistaat Sachsen fördert den Breitbandausbau. Im Landkreis Zwickau werde ein Vorhaben mit mehr als 17 Millionen Euro unterstützt, die Stadt Chemnitz bekomme mehr als 27 Millionen Euro, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Dresden mit.

Die Breitbanderschließung im Landkreis Zwickau finde ausschließlich in bislang unterversorgten Orten des Landkreises statt. Bis Ende 2023 solle der Ausbau voraussichtlich abgeschlossen sein. Dann würden unter anderem 72 Schulen, vier Krankenhäuser und 63 Unternehmen zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit/Sekunde versorgt.

Von der Baumaßnahme in Chemnitz sollen laut Wirtschaftsministerium knapp 8500 Haushalte, mehr als tausend Unternehmen sowie 73 Schulen profitieren. Bis Mitte 2021 soll der Ausbau voraussichtlich abgeschlossen sein.

Ein leistungsfähiges Breitbandnetz sei die Voraussetzung für Bürger und Unternehmen, von der Digitalisierung zu profitieren, so Ines Fröhlich (SPD), Staatssekretärin für Digitalisierung. "Das zeigt sich gerade jetzt in der Corona-Krise, welche die Digitalisierung weiter vorantreiben wird", teilte Fröhlich mit.

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