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Sachsen Sachsen müssen vergleichsweise wenig Grundsteuer zahlen

Euro-Geldscheine. Foto: Daniel Karmann/Archiv

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Dresden/Stuttgart (dpa/sn) - In Sachsen müssen Menschen einer Studie zufolge im Bundesdurchschnitt vergleichsweise wenig Grundsteuer zahlen. Für bebautes und bebaubares Land hat jeder Sachse im vergangenen Jahr im Schnitt 122 Euro an Steuern an seine Kommune bezahlt, wie aus einer am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young hervorgeht. Der bundesweite Schnitt lag der Erhebung zufolge bei 149 Euro.

Die Steuer ist von Haus- und Grundstückseigentümern zu entrichten, in Mietshäusern wird sie in der Regel über die Betriebskosten auf die Mieter umgelegt. Entscheidend für die Höhe der Grundsteuer sind Hebesätze, die von Kommunen festgelegt werden und die sich von Stadt zu Stadt stark unterscheiden können. Laut der Studie haben zwischen 2013 und 2018 die Hälfte der sächsischen Kommunen diesen Satz erhöht.

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