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Sachsen Sachsen negativer Spitzenreiter beim Infektionsgeschehen

Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Dresden/Berlin (dpa/sn) - Die Gesundheitsämter in Sachsen haben mehr als 2100 neue Corona-Infektionen sowie 74 weitere Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet. Damit stieg die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie nachgewiesenen Infektionen im Freistaat auf rund 65 500. 1212 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Behörden stufen fast 41 300 Infizierte als genesen ein. "Die Neuansteckungen nehmen weiterhin sehr stark zu", heißt es in der täglichen Übersicht der Sächsischen Staatsregierung.

Im bundesweiten Vergleich ist das Infektionsgeschehen in Sachsen derzeit besonders dramatisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Freistaat mit 276 an. Auf Rang zwei rangiert Bayern, wo der Wert mit 171 deutlich niedriger liegt.

Außer der kreisfreien Städte Leipzig, Dresden und Chemnitz sowie dem Landkreis Leipzig sind alle sächsischen Regionen in der RKI-Landkarte dunkelrot, weisen also einen Inzidenzwert zwischen 250 und 500 auf. Von den zehn Landkreisen mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegt die Hälfte im Freistaat: Die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen, Zwickau, Erzgebirge und Meißen.

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