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Sachsen Sachsens Katholiken feiern Fronleichnam: Mit Einschränkungen

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Dresden (dpa/sn) - Mit Gottesdiensten feiern Katholiken in Sachsen am Donnerstag das Fronleichnamsfest - zum zweiten Mal reduziert. Wegen Corona verzichten die Gemeinden wie vor einem Jahr auf die traditionellen Prozessionen. In 25 Orten der Lausitz, wo mehrheitlich katholische Sorben leben, ist es wie in sechs Bundesländern auch ein Feiertag. In Crostwitz etwa werden nur der Pfarrer und weitere die Lithurgie gestaltende Personen über den Friedhof ziehen, nicht die Gläubigen.

Der Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, ist beim Festgottesdienst in der Dresdner Kathedrale, wo die Prozession ausfällt. Sein Görlitzer Amtsbruder wird im polnischen Teil der Neißestadt feiern.

Das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" entstand im 13. Jahrhundert. In allen katholischen Pfarreien wird an diesem Tag oder dem darauf folgenden Sonntag in besonderer Weise der Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gedacht. Das Wort Fronleichnam stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet "Leib des Herrn".

© dpa-infocom, dpa:210603-99-843143/2

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