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Sachsen Sanierung von beschädigtem Müglitz-Ufer in Dohna beginnt

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Pirna/Dohna (dpa/sn) - Neun Jahre nach dem letzten Hochwasser im Müglitztal werden die Schäden in Dohna (Sächsische Schweiz) beseitigt. Seit Montag wird zunächst eine dauerhafte Zufahrt gebaut, wie die Landestalsperrenverwaltung (LTV) in Pirna mitteilte. Außerhalb der Brutzeit folgen von Oktober 2022 bis Februar 2023 Gehölzfällungen. Danach soll es Arbeiten in dem Gewässer geben; außerhalb der Fischschonzeit von Mai bis Oktober 2023 und nachdem der Fischbestand gesichert ist. Zum Ausgleich für den Eingriff in Natur und Landschaft werden laut LTV rund 1300 Quadratmeter Ufergebüsch und 6000 Quadratmeter Hartholzauwald gepflanzt sowie das Fundament einer Fußgängerbrücke zurückgebaut.

Das Hochwasser im Jahr 2013 hatte die Ufer der Müglitz auf rund 650 Metern stromab der Autobahnbrücke der A17 beidseitig teils komplett zerstört. Sie soll nun instandgesetzt und zudem die Flusssohle gesichert werden, um einen gefahrlosen Abfluss bis zu 95 Kubikmetern Wasser pro Sekunde zu ermöglichen. Die Kosten liegen bei rund 870.000 Euro und werden von Bund und Freistaat finanziert.

Quelle: dpa

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