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Sachsen Sicherheitsvorkehrungen bei Prozess zu Anschlag auf AfD-Büro

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/dpa/Symbolbild

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Döbeln (dpa/sn) - Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hat am Montag am Amtsgericht Döbeln der Prozess zum Anschlag auf das AfD-Parteibüro in der Stadt vor gut 13 Monaten begonnen. Angeklagt sind drei Männer. Zwei von ihnen müssen sich wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, versuchter Brandstiftung, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Einem dritten Mann wird Beihilfe zu diesen Delikten vorgeworfen.

Das Trio soll am Abend des 3. Januar 2019 eine aus Tschechien mitgebrachte Kugelbombe auf dem Fensterbrett des Parteibüros gezündet haben. Durch die Wucht der Detonation seien eine Fensterscheibe nach innen gedrückt und Teile des Inventars erheblich beschädigt worden, so der Vorwurf. Zudem wurden den Angaben zufolge vor dem Gebäude geparkte Fahrzeuge beschädigt. In einer gegenüberliegenden Wohnung zersplitterten zwei Fensterscheiben. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mindestens 16 000 Euro.

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