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SachsenVerfolgungsfahrt in Leipzig - Polizei schießt auf Auto

09.06.2026, 16:18 Uhr
Verletzt-wurde-durch-die-Schuesse-laut-Polizei-niemand

Polizisten wollen ein Auto kontrollieren, doch der Fahrer rast davon. An einer Ampel fallen Schüsse, als der Wagen auf die Einsatzkräfte zufährt. Das ist bislang bekannt.

Leipzig (dpa/sn) - An einer Kreuzung in Leipzig hat die Polizei auf ein Auto geschossen, als dessen Fahrer auf die Beamten zufuhr. Verletzt wurde durch die Schüsse niemand, wie die Polizei mitteilte. Dem Vorfall war eine Flucht des 24 Jahre alten Autofahrers vorangegangen - und auch danach fuhr er weiter.

Einsatzkräfte wollten den Wagen am Montagabend kontrollieren, wie es in der Mitteilung hieß. Doch der Fahrer sei aufs Gas getreten und davongerast. An einer Ampelkreuzung im Nordosten der Stadt stieß der Fluchtwagen dann mit einem wartenden Auto zusammen.

Der 24-Jährige blieb dann zunächst mit seinem Wagen stehen. Die Einsatzkräfte seien zu dem Auto gelaufen - doch als sie es erreichten, sei der Mann auf sie zugefahren. Deshalb hätten die Polizisten das Feuer eröffnet. Der Wagen fuhr erneut davon und stieß danach gegen einen Streifenwagen und eine Laterne, an der die Fahrt endete.

Drogentest reagiert positiv auf Kokain und Amphetamine

Die Polizei holte den Fahrer aus dem Wagen. Dieser soll massiv Widerstand geleistet haben. Zwei weitere Insassen verließen das Auto selbstständig. Sie sollen laut derzeitigen Erkenntnissen an der Tat nicht beteiligt gewesen sein. Ein Drogentest bei dem Fahrer reagierte positiv auf Kokain und Amphetamine. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte der 24-Jährige nicht vorweisen.

Der Fahrer wurde bei einem der Unfälle verletzt und in eine Klinik gebracht, in der ihm für das Strafverfahren Blut abgenommen wurde. Die Fahrerin des Wagens, mit dem der 24-Jährige an der Ampel zusammenstieß, erlitt einen Schock. Die Insassen des Fluchtwagens blieben unverletzt.

Zu den Schüssen machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben und verwies auf die in diesem Fall übliche Prüfung der Staatsanwaltschaft.

Quelle: dpa

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