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Sachsen Vorwurf schwere Brandstiftung: 52-Jähriger angeklagt

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Dresden (dpa/sn) - Im Zusammenhang mit dem Feuer in einer Firma in Großenhain (Landkreis Meißen) hat die Dresdner Staatsanwaltschaft einen Mann wegen schwerer Brandstiftung angeklagt. Sie wirft ihm laut Mitteilung vom Mittwoch vor, in dem Gebäude am 14. Juli in dem von ihm und anderen als Unterkunft genutzten Zimmer mittels offener Flamme oder glühender Stoffe Gegenstände angezündet zu haben. Das Zimmer sei, wie von ihm beabsichtigt, erheblich beschädigt und das gesamte Gebäude unbewohnbar geworden. Der Firma entstand ein Sachschaden von 17.850 Euro. Der am Gebäude sei deutlich höher, aber noch nicht beziffert, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte.

Der Beschuldigte streitet die Vorwürfe ab. Der Mann, der in der Vergangenheit viel in Europa unterwegs war, ist mehrfach vorbestraft, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr oder Diebstahls, auch in Österreich. Zur Tatzeit stand er unter Bewährung - und war erst wenige Tage zuvor im Saarland wegen Diebstahls verurteilt worden. Er ist seit dem 15. Juli in Untersuchungshaft.

© dpa-infocom, dpa:211013-99-584566/2

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