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Sachsen Warnstreik bei Bautzner Senf soll fortgesetzt werden

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Bautzen (dpa/sn) - Die Mitarbeiter des Unternehmens Bautzner Senf sind auch in der kommenden Woche zum Warnstreik aufgerufen. Ab Montag sollen die Beschäftigten erneut die Arbeit niederlegen, teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Freitag nach der ersten Warnstreikwoche mit. Mit dem Ausstand will die Gewerkschaft ihrer Forderung nach mehr Lohn Nachdruck verleihen. Am Standort Bautzen arbeiten rund 50 Beschäftigte.

Für diesen Montag steht nach Angaben von NGG und des Arbeitgebers, der Bautzner Senf & Feinkost GmbH, eine weitere Verhandlungsrunde an.

Die NGG fordert eine Angleichung der Löhne und Gehälter an das Westniveau und eine Anhebung bis September 2022 um 310 Euro. Die Lohnunterschiede zu anderen Betrieben der Develey-Gruppe, zu der auch die Bautzner Senf und Feinkost GmbH gehört, belaufen sich demnach für einen Facharbeiter teilweise auf mehr als 900 Euro.

Das Angebot vom 17. September gelte weiter, teilte Develey mit. Demnach sollen die Mitarbeiter bezogen auf die Eckentgeltgruppen bis März 2023 eine Lohnerhöhung von 310 erhalten, im März 2024 wären es dann 390 Euro. Dies führe auf den Weg zu einer Angleichung der Löhne an das Niveau der Standorte in Bayern.

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