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Sachsen Weihnachtsbaum auf dem Dresden Altmarkt steht

Eine Fichte wird mit Kränen auf dem Altmarkt aufgestellt. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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Dresden (dpa/sn) - Die Stadt Dresden hat am Samstag ihren traditionellen Weihnachtsbaum auf dem Altmarkt errichtet und will damit in Zeiten der Corona-Krise auch ein Zeichen setzen. "Der diesjährige Striezelmarkt ist durch die Corona-Pandemie von zahlreichen Veränderungen und auch Unwägbarkeiten geprägt. Aber der Baum bleibt die unumstößliche Konstante unserer städtischen Advents- und Weihnachtstradition", hatte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in dieser Woche gesagt. Die Fichte soll nun den ersten Meilenstein des 586. Striezelmarktes markieren, der wegen des teilweisen Lockdown im November aber nicht wie geplant stattfinden kann.

Der Baum ist eine 37 Meter hohe und 4,5 Tonnen schwere Gemeine Fichte und stand 120 Jahre lang am Fluss Prießnitz in der Dresdner Heide unweit der Heidemühle. Er hatte einen sogenannten Hexenbesen - eine buschige Verwachsung in der Krone - und war vor dem Transport zum Altmarkt noch einmal aufgehübscht worden. "Wir haben ihm noch mal die Haare schön gemacht, bevor es in die Dresdner Innenstadt ging", erklärte Baumpfleger Andreas Deppner. Die Fichte wurde auf etwa 20 Meter Höhe gekürzt, damit sie sicher in der Bodenhülse auf dem Altmarkt steht. Am Montag soll die Lichterkette angebracht werden, aber erst zum 1. Advent auch leuchten.

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