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Sachsen Weniger Erlös für edles Holz aus Sachsens Wäldern

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Dresden (dpa/sn) - Edle Hölzer aus sächsischen Wäldern haben zu Jahresbeginn weniger Erlös eingebracht als 2019. Mit 343 Euro lag der Durchschnitt pro Kubikmeter um etwa ein Fünftel unter dem bisherigen Spitzenverkaufswert des Vorjahres von 407 Euro, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst am Mittwoch mitteilte. Das Ergebnis helfe den mit hohen Verlusten und Schäden durch Sturm, Trockenheit und Insekten kämpfenden Waldbesitzern.

Bei der 21. Wertholzsubmission - einer Art Versteigerung - in der Dresdner Heide wurden laut Sachsenforst 456 Stämme für insgesamt 225 944 Euro verkauft, die meisten aus Privatwald. Mit 1278 Euro den höchsten Erlös je Festmeter erzielte ein Stieleichenstamm aus der Oberlausitz. Auch ein Zuckerahorn wechselte für einen Spitzenpreis von 839 Euro pro Festmeter den Besitzer.

Das Interesse an hochwertigem, nachhaltig gewachsenem Holz ist nach Angaben von Sachsenforst weiter hoch. Daraus würden hochwertige Möbel oder Furniere sowie Musikinstrumente hergestellt. Kunden, darunter auch Handwerksbetriebe und Furnierwerke aus Tschechien und den Niederlanden, konnten die Stämme vorab besichtigen und ein Angebot abgeben. Der Zuschlag erfolgte dann für das Höchstgebot. Über die Hälfte des Holzes stammte von privaten Waldbesitzern und fast ein Fünftel aus dem Staatswald.

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