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Sachsen Zahlreiche Marienkäferarten in Sachsen gefährdet

Ein Marienkäfer sitzt auf einem Fels. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa

(Foto: Ariel Schalit/AP/dpa)

Dresden (dpa/sn) - Der Marienkäfer gilt als Glücksbringer, doch viele seiner Arten sind in Sachsen selten geworden. Im Freistaat gehören 70 Marienkäferarten zur heimischen Fauna. Eine, der Tannen-Zwergmarienkäfer, ist schon ausgestorben, wie das Landesamt für Umwelt am Donnerstag mitteilte. 20 weitere Arten sind in der erstmalig für Sachsen veröffentlichten Roten Liste als gefährdet eingestuft, weitere 12 Arten stehen auf der sogenannten Vorwarnliste.

Den Experten zufolge macht den Käfern der Verlust von Lebensräumen zu schaffen - etwa durch Entwässerung, Bebauung und den Einsatz von Insektengift. Viele Arten benötigten zudem Laubschichten und Totholz, um zu überwintern - was in penibel aufgeräumten Gärten und Parks oft fehle. Zum Rückgang heimischer Marienkäferarten trage zudem der eingeschleppte Asiatische Marienkäfer bei, hieß es. Diese invasive Art habe sich inzwischen auch in Sachsen flächendeckend verbreitet.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-592170/2

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