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Sachsen Zeitung: Linke ermutigt potenzielle Kandidaten

Katja Kipping, Parteivorsitzende der Linken. Foto: Gregor Fischer/Archivbild

(Foto: Gregor Fischer/dpa)

Dresden (dpa/sn) - Linke-Chefin Katja Kipping hat angesichts der schlechten Wahlergebnisse auf notwendige Gespräche innerhalb der Partei verwiesen. "Es darf kein einfaches "Weiter so" geben", sagte Kipping in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag). Zunächst seien Diskussionen sowie ein für Anfang 2020 geplanter Kongress zum Austausch von Ideen notwendig. "Alle, die gerne für ein Spitzenamt kandidieren wollen, sollten sich in den Strategiekongress mit konstruktiven Vorschlägen einbringen", betonte Kipping. Anschließend könnte über mögliche personelle Entscheidungen nachgedacht werden.

Bei den Landtagswahlen am 1. September landeten die Genossen und Genossinnen in Sachsen bei 10,4 Prozent der Zweitstimmen, 8,5 Prozentpunkte weniger als 2014 und nur wenig mehr als bei der Wahl 1990. Die Partei sprach von einem enttäuschenden Ergebnis.

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