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Thüringen 1,5 Millionen junge Bäume sollen Staatswald auffrischen

Bäume in einem Wald in Thüringen. Foto: Martin Schutt/zb/dpa/Archivbild

(Foto: Martin Schutt/zb/dpa/Archivbild)

Erfurt (dpa/th) - Nach gravierenden Schäden durch Trockenheit und Borkenkäfer wird Thüringens Staatswald mit rund 1,5 Millionen jungen Bäumen aufgefrischt. Geplant seien zwei Wellen der Aufforstung im Frühjahr und im Herbst, teilte ein Sprecher der Landesforstanstalt am Montag mit. Die Kosten beliefen sich auf mehrere Millionen Euro. Die Förster setzen dabei vor allem auf Laubbäume wie Eichen, Buchen, Ahorne, Erlen, Vogelkirschen und Linden, aber auch Nadelgehölze wie Weißtannen, Lärchen, Fichten und Douglasien. Ziel sei bei der Wiederbewaldung der Schadflächen eine höhere Vielfalt verschiedener Baumarten. Dadurch soll der Wald klimastabiler werden.

Mit dem Vorhaben will Thüringenforst weit mehr junge Bäume im Staatswald pflanzen als im vergangenen Jahr. Nach früheren Angaben waren es im Vorjahr rund 739 000 und damit bereits mehr als doppelt so viele wie 2018 gepflanzt wurden.

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