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Thüringen Abwärtstrend im Thüringen-Tourismus hält an

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Erfurt (dpa/th) - Der negative Trend im Thüringen-Tourismus hat auch im Ferienmonat Juli angehalten. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes von Montag hervor. Danach kamen in diesem Monat 321 000 Gäste, die 893 000 Übernachtungen buchten. Das waren rund 20 Prozent weniger als im Juli 2019, als es vor der Corona-Pandemie keine Beeinträchtigungen gab. Bundesweit betrug der Rückgang im Durchschnitt sogar fast 23 Prozent.

Allerdings konnte Thüringen vom Trend zum Urlaub in Deutschland nur bedingt profitieren. Im Schnitt blieben die Gäste nach den Zahlen der Statistiker nur 2,8 Tage. Das entsprach dem Niveau von Juli 2019.

Besonders deutlich fiel der Einbruch im Juli bei den Übernachtungen im Südharz aus mit fast einem Drittel. Glimpflicher davon kam die Rhön mit einem Minus von rund sieben Prozent. Das galt auch für die Anbieter von Ferienhäusern und -wohnungen im Vergleich zu den herben Einbußen bei Jugendherbergen und Schulungsheimen. Gasthöfe konnten sogar das Niveau vor einem Jahr halten.

Einen dramatischen Einbruch verbuchten Hotels, Pensionen oder Campingplätze vor allem bei ausländischen Gästen. Ihre Zahl halbierte sich auf 17 200 ebenso wie die gebuchten Übernachtungen auf 39 800.

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