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Thüringen Badeausflug führt zu Einsatz wegen Entführungsverdacht

Ein Polizeiwagen mit Blaulicht. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Bad Berka (dpa/th) - Eine vermeintliche Kindesentführung im Weimarer Land hat sich als harmloser Badeausflug entpuppt. Der Hinweis einer Frau auf die mögliche Entführung sorgte am Mittwochnachmittag für einen zweistündigen Polizeieinsatz, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Frau hatte demnach beobachtet, wie zwei neun und zehn Jahre alte Mädchen am Busbahnhof in ein Auto stiegen. Zuvor hatten die Insassen des Autos, drei Männer, mit den Kindern gesprochen. Der Zeugin, die den Fahrer ansprach, beschied dieser in englischer Sprache, sie solle verschwinden.

In den daraufhin aufgrund der Information der Frau ausgelösten Polizeieinsatz waren mehrere Dienststellen eingebunden, auch ein Hubschrauber wurde einer Sprecherin zufolge angefordert. Letztlich fanden Polizisten die Kinder mit dem Fahrer beim Baden an der Talsperre Engerda (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) - der Autofahrer war ihr Vater und in Abstimmung mit der von ihm getrennt lebenden Mutter der Mädchen mit ihnen zum Baden gefahren. Laut Polizei war es trotz des blinden Alarms nicht falsch, dass sich die Zeugin in ihrer Sorge an die Beamten gewandt hatte.

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