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Thüringen Bauland kostet in Thüringen deutschlandweit am wenigsten

Ein Bauhelm hängt auf einer Baustelle. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild)

Wiesbaden/Erfurt (dpa/th) - Bauland ist bundesweit in Thüringen am billigsten. Im vergangenen Jahr kostete der Quadratmeter Bauland im Freistaat im Schnitt 49,67 Euro, wie am Mittwoch aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Auch in Sachsen-Anhalt (52,19 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (56,10 Euro) lagen die durchschnittlichen Kaufwerte mit jeweils unter 60 Euro pro Quadratmeter am unteren Ende.

In Deutschland kostete der Quadratmeter Bauland im vergangenen Jahr im Schnitt 189,51 Euro - ein Rekordhoch wie bereits bei den Preisen für Wohnimmobilien. Vor allem in Ballungsräumen ist die Nachfrage nach Wohnraum gewaltig, doch es fehlt an Bauland. Das treibt die Bodenpreise in die Höhe. Zehn Jahre zuvor war ein Quadratmeter den Angaben zufolge im Schnitt noch für rund 122,00 Euro zu haben.

Besonders viel mussten Investoren im vergangen Jahr in den Millionenstädten Berlin und Hamburg zahlen: In der Bundeshauptstadt kostete der Quadratmeter Bauland im Schnitt 1328,48 Euro, in Hamburg waren es 1157,91 Euro. Im ebenfalls vergleichsweise teuren Bayern lag der Durchschnittspreis bei 301,75 Euro pro Quadratmeter.

Nach Erkenntnissen der Statistiker steigen die durchschnittlichen Kaufwerte grundsätzlich mit der Gemeindegröße. In Kommunen mit weniger als 2000 Einwohnern wurden im Schnitt 66,04 Euro pro Quadratmeter bezahlt. In den 14 größten Städten der Republik mit mindestens 500 000 Einwohnern war es etwas mehr als das 17-Fache: 1128,33 Euro.

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